Panzerkampfwagen

Panzerkampfwagen, Radfahrzeuge mit leichter Panzerung und unterschiedlicher Bewaffnung, wurden während des gesamten Krieges in großer Zahl eingesetzt. In Nordafrika und an der Ostfront spielten sie eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung und Infanterieunterstützung.

Mit ihrem Standardchassis waren Panzerkampfwagen wesentlich leichter und billiger zu bauen als Kettenfahrzeuge. Sie ließen sich auch leichter an verschiedene Aufgaben anpassen, so daß eine Vielzahl von Typen und Modellen während des Krieges eingesetzt wurden. Manche hatten einen Geschützturm, andere waren offen. Einige waren mit leichten Maschinengewehren oder Flakgeschützen ausgerüstet, andere mit Panzerabwehrkanonen. Herausragend unter den Panzerkampfwagen des 2. Weltkriegs war der deutsche Puma.

Mit seiner 30 mm dicken Panzerung wog der Puma 11 Tonnen und war damit von allen deutschen Panzerkampfwagen der schwerste. Doch mit seiner Schnelligkeit von bis zu 83 Stundenkilometern und seinem 5-cm-Geschütz war der Puma ein hochmobiles Fahrzeug, das rasch an wechselnde Einsatzorte verlegt werden konnte und im Gefecht ein ernstzunehmender Gegner war.

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