Martin Bormann

Martin Bormann

Martin Bormann trat 1925 in die NSDAP ein. Bis 1928 war er zum Schatzmeister der Partei und Gauleiter von Thüringen aufgestiegen. Der hochehrgeizige Bormann machte sich zum unentbehrlichen Gehilfen Hitlers und kümmerte sich um finanzielle und administrative Belange, so auch um den Bau des Berghofs.

1941 wurde Bormann Leiter der Parteikanzlei mit Ministerrang. Neben der Regelung von Parteiangelegenheiten entschied Bormann auch darüber, wer Zugang zu Hitler bekam und wer nicht. Noch in den letzten Kriegstagen war Bormann Hitler treu ergeben und war auch sein Trauzeuge im Berliner Führerbunker. Nach Hitlers Selbstmord übermittelte Bormann Admiral Dönitz die Nachricht, daß er die Nachfolge antreten solle. Martin Bormann verschwand im Chaos von Berlin und ward nie wieder gesehen.

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