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Schlachtschiffe

Schlachtschiffe

Bei Kriegsbeginn bildeten Schlachtschiffe das Kernstück jeder Marine. Von allen Kriegsschiffen am größten, am besten gepanzert und mit den schwersten Kanonen bestückt, stand das Schlachtschiff im Mittelpunkt mehrerer internationaler Verträge in der Zeit zwischen den Kriegen. In den Verträgen ging es darum, die Größe und Bewaffnung der Schlachtschiffe zu begrenzen und ein Wettrüsten zu verhindern. Doch in den 30er Jahren scheiterten diese Abkommen, und der Schlachtschiffbau begann von neuem.

1939 waren über 20 neue Schlachtschiffe entweder im Bau oder bereits vom Stapel gelaufen. Die neuen Schiffe hatten in der Regel eine Wasserverdrängung von ca. 40.000 Tonnen, verfügten über bis zu 40 cm dicke Panzerungen und hatten als Hauptwaffen 35- bis 40-cm-Kanonen an Bord.

Als Flaggschiffe der Kriegsmarinen sollten die Schlachtschiffe praktisch unbesiegbar sein und den Kern bilden, um den sich eine Schlachtflotte sammelte. Doch im 2. Weltkrieg konnte das Schlachtschiff die ihm zugedachte Rolle nicht mehr erfüllen und wurde als Hauptkampfschiff vom Flugzeugträger abgelöst.

Die Hauptbewaffnung des Schlachtschiffs, das Großgeschütz mit einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern, wurde von den Bombern der Flugzeugträger weit übertroffen und somit deklassiert. Die Kriegsschiffe der Alliierten übernahmen jedoch bis Kriegsende weiterhin wichtige Aufgaben. Gegen Luftangriffe geschützt, erzielten sie bei der Bekämpfung von Küstenzielen eine unübertroffene Wirkung.

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