Kategorie-Archiv: Monte Cassino

Schlacht um Monte Cassino

Schlacht um Monte Cassino

Hoch über der Küstenstraße zwischen Neapel und Rom thronend, war Monte Cassino eine der am stärksten ausgebauten Verteidigungsstellungen auf der italienischen Halbinsel.

Im Winter 1943/44 bildete Monte Cassino den westlichen Angelpunkt der deutschen Gustavlinie. Im Rahmen der alliierten Versuche, diese Linie zu durchbrechen, wurde Monte Cassino, dessen Verteidiger aus Soldaten der deutschen 1. Fallschirmjäger-Division bestanden, nacheinander von amerikanischen, britischen, neuseeländischen, indischen und polnischen Streitkräften angegriffen.

Am 16. Februar 1944 wurde das historische St. Benedict-Kloster auf dem Gipfel des Monte Cassino trotz weltweiter Proteste von alliierter Artillerie und Bomben zerstört.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Deutschen das Kloster selbst nicht besetzt, aber nach der Bombardierung stellte sich heraus, daß die Ruinen viel bessere Verteidigungsstellungen boten als jene, in denen sie zuvor gelegen hatten. Nach einer Woche schwerer Kämpfe wurde Monte Cassino dennoch am 11. Mai 1944 vom 2. polnischen Korps erobert.

Schlacht um Monte Cassino