Kategorie-Archiv: Attentate

Bomben Attentat auf Hitler

Bomben Attentat auf Hitler

Am 20. Juli 1944 wurde ein Anschlag auf das Leben Adolf Hitlers verübt. Ein in einem Aktenkoffer versteckter Sprengsatz mit Zeitzünder explodierte während einer Konferenz in der Wolfsschanze. Obwohl sich die Explosion in unmittelbar Nähe Hitlers ereignete, entging er dem Tod und wurde nicht einmal ernsthaft verletzt, da ein schwerer Eichentisch die Wirkung der Explosion auffing.

Der Attentatsversuch war Teil einer umfangreicheren Verschwörung mit dem Ziel, die Nationalsozialisten zu entmachten und den Krieg auf dem Verhandlungsweg zu beenden. Hauptdrahtzieher hinter den Kulissen war Graf von Stauffenberg. Nachdem er die Bombe selbst zu Hitlers Füßen plaziert hatte, initierte er einen Putschversuch, an dem sich Wehrmachtseinheiten in allen Teilen des Reiches beteiligten.

Der Tod Hitlers war die Voraussetzung für das Gelingen des Plans. Sein Überleben besiegelte das Scheitern des Putschversuchs. Nur wenige entgingen der unerbittlichen Vergeltung. Stauffenberg wurde standrechtlich erschossen. Viele mußten langwierige Schauprozesse sowjetischen Stils über sich ergehen lassen, die stets mit Todesurteil und Hinrichtung endeten. Andere, zum Beispiel Feldmarschall Rommel, begingen Selbstmord. Generalmajor von Treskow starb an der Ostfront im Feuer sowjetischer Gewehre, in das er freiwillig hineinspazierte. Alles in allem mußten rund 5.000 Menschen für das gescheiterte Bombenattentat mit dem Leben bezahlen.

Bomben Attentak auf Adolf Hitler