Kategorie-Archiv: Atlantikschlacht

Die Antlantikschlacht

Die Atlantikschlacht

Schon im Dezember 1941 hatte Hitler die Ausarbeitung von Plänen für den Bau eines Atlantikwalls angeordnet, um den Schutz der europäischen Atlantikküsten gegen einen Angriff von See sicherzustellen. Mit den Bauarbeiten wurde im Frühjahr 1942 begonnen, und im April des folgenden Jahres waren fast eine Viertel Million Zwangsarbeiter mit der Arbeit an dem Wall beschäftigt.

Von der Nordspitze Norwegens bis zur spanischen Grenze sollten alle Strände unpassierbar gemacht und eine Linie unüberwindlicher Befestigungen gebaut werden. Um Kriegsschiffe vor der Küste und Transportflotten im Falle eines Landungsunternehmens beschießen zu können, wurden Seegeschütze in unzerstörbaren Bunkern in Stellung gebracht. Dahinter wurden Gleise für Eisenbahngeschütze gebaut, von denen viele eine so große Reichweite hatten, daß sie Geschosse bis nach England feuern konnten.

Im Herbst 1943 kam Hitler zu der Überzeugung, daß mit einer Landung im Westen sicher zu rechnen sei. Er befahl Rommel, den Atlantikwall genau zu inspizieren und Vorbereitungen für diesen in seinen Augen entscheidenden Waffengang Deutschlands und der Alliierten zu treffen. Hitler glaubte, der alliierte Angriff werde über die Straße von Dover erfolgen, und ordnete deshalb an, diesem Küstenabschnitt besondere Priorität beizumessen.

Mitte 1944 war der Atlantikwall nur im Sektor von Calais beinahe fertiggestellt. In anderen Abschnitten waren die Arbeiten noch weit vom Abschluß entfernt. Die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 sollte denn auch in der Normandie stattfinden, einem noch nicht sehr gut ausgebauten Abschnitt mit schwachen Verteidigungsanlagen.

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